3.815 Haselnüsse waren im Glas – Sieger des Preisausschreibens ist das Ehepaar Otte

Annemie und Hartmut Otte lagen am nächsten dran

Eine schwierig zu lösende Aufgabe hatte der Verein „Unsere Mitte Steigerturm“ den Besuchern des diesjährigen Adventsmarkts gestellt: Die Eheleute Margret und Klaus Bosser hatten eine Unmenge von Nüssen gesammelt und diese in einem großen Glasgefäß im alten Feuerwehrgerätehaus aufgestellt. Schon für einen Euro Teilnahmegebühr konnte eine Karte mit der Schätzung ausgefüllt werden, wie viele Nüsse sich wohl im Glas befänden. Der Ansturm auf die Los-Karten war groß, denn für denjenigen, der am nächsten an der tatsächlichen Zahl lag, gab es einen wunderschönen Gewinn: den „König“, einen 36 cm hohen Nussknacker aus der Manufaktur Füchtner in Seiffen (Erzgebirge), die schon in achter Generation weihnachtliche Holzkunst in Handarbeit produziert.

Die Schätzungen lagen zwischen 100 und einer Million (ein kleiner Junge wollte sich von seinem Papa partout nicht davon abbringen lassen). Dass es dennoch eine Menge Besucher gab, die deutlich zwischen 3.000 und 4.000 Nüsse im Glas vermuteten, überraschte die Veranstalter. Annemie und Hartmut Otte (sie füllte das Los aus – er schätzte die Zahl) lagen mit der Zahl 3.800 nur 15 Punkte unter dem korrekten Ergebnis und damit näher dran als alle anderen. Sie freuen sich über den schönen Nussknacker und überlegen schon, wo sie ihm in der weihnachtlichen Stube einen angemessenen Platz anbieten können.

Neben dem Ehepaar Otte gab es einige weitere Teilnehmer des Preisausschreibens, die sehr dicht am „amtlichen Endergebnis“ lagen: Annika Reuther (3.788), Eheleute Hofscheuer (3.780), Florian Krause (3.888) sowie Ruth Dieckerhoff und Anke Just (beide jeweils 3.999).

So sah die Teilnahme-Karte aus, gestaltet vom Berghofer Grafiker Jens Neubert

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