Nachruf auf Franz Jakob (1949 – 2021)

Franz Jakob, Gründungsmitglied des gemeinnützigen Vereins „Unsere Mitte Steigerturm e.V.“, ist im Alter von 71 Jahren nach einer heimtückischen Erkrankung am 29. April 2021 verstorben. Wir sind sehr traurig, weil wir nicht nur ein ausgesprochen aktives Vereinsmitglied, sondern auch einen sehr guten Freund verloren haben. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Gabriele, seinen Kindern und Enkelkindern.

Der studierte Nachrichtentechniker war durch seine langjährige Berufserfahrung als Elektro-Ingenieur in der Mess- und Regeltechnik für große Gebäude stets ein kompetenter Ansprechpartner und Problemlöser für alle technischen Fragen im und um den Steigerturm herum. Wann immer es „am Turm“ etwas zu erledigen gab: Franz Jakob war da. Immer hilfsbereit. Nie war er sich zu schade, mit anzupacken, wenn es galt, Veranstaltungen vorzubereiten, Stühle und Tische zu transportieren oder mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Sein praktisch-technisches Verständnis war gepaart mit einer angenehm zurückhaltenden Art der Kommunikation. Nie drängte er sich in den Vordergrund. Franz Jakob gehörte zu den Stillen, auf die immer Verlass ist und die nicht nach Lob oder Anerkennung streben.

Für die Zukunft des „Steigerturms“ hatte er sich noch so viel vorgenommen. Franz Jakob wollte in leitender Funktion mithelfen, aus dem ehemaligen Feuerwehrhaus ein Bürgerzentrum zu entwickeln, das für alle Berghoferinnen und Berghofer ein Veranstaltungshaus und ein gut funktionierender Wohlfühl-Ort wird.

Wir vermissen Franz Jakob und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Winfried Liebig & Burkhard Treude
Unsere Mitte Steigerturm e.V.

Steigerturm NEWS 02/2021

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Entwurf einer Berghofer Erklärung
„Gemeinsam für ein l(i)ebenswertes Berghofen“

Berghofen hat viele Stärken. Umgeben von den Naherholungsgebieten Schwerter Wald, Lohbachtal und dem Tunnelpark in der Nähe des Phoenix-Sees lebt es sich hier gut und angenehm. Wichtige Angebote der Daseinsvorsorge sind in erreichbarer Nähe vorhanden. Aktive Kirchengemeinden, Kindergärten, die Grundschule sowie etliche Vereine und Gruppen bieten Teilhabe an und kümmern sich um den sozialen Zusammenhalt. Berghofen ist ein Vorort ohne besonders problematische oder sich elitär-abgrenzende Verhältnisse.

Allerdings gibt es auch Herausforderungen. Der allgemeine gesellschaftliche Trend zur Entsolidarisierung, die Ablehnung dauerhafter Einbindung in Vereinsstrukturen und Gemeinschaften wie auch eine zunehmend geringere Bereitschaft zur Übernahme längerfristiger Verantwortung, all das ist auch in Berghofen festzustellen. Das Bewusstsein „dies ist mein Quartier“ ist im Laufe der Jahrzehnte weitgehend verloren gegangen. Berghofen ist demographisch im Vergleich mit manchen anderen Dortmunder Gegenden deutlich überaltert. Die nachbarschaftlichen Strukturen verändern sich zunehmend auch infolge des Zuzugs von außen in freigezogene Wohnungen und Häuser. Der historische Schatz der alten Mitte Berghofens mit alten Bauernhöfen ist unzureichend gegenüber baulichen Veränderungen geschützt. Dadurch droht ein wesentlicher Teil der Identität Berghofens droht verloren zu gehen.

Deshalb haben wir uns als engagierte Bürgerinnen und Bürger, als Berghofer, Vereine, Kirchen, Freizeit- und Bildungseinrichtungen zusammengeschlossen, um die Zukunft unseres „Quartiers“ zu entwickeln. Unter dem Motto „Gemeinsam für ein l(i)ebenswertes Berghofen“ wollen wir das Zusammenleben in unserem Vorort verbessern. Der Nutzen einer gelungenen Quartiersentwicklung wird darin bestehen, Menschen zusammenzubringen, gemeinschaftlich Probleme zu lösen und unser Quartier aktiv zu gestalten. Wir wollen gemeinsam daran arbeiten, dass jeder und jede sich in Berghofen heimisch fühlt.

Unser Heimatbegriff steht für Respekt vor dem Anderen in seiner Würde und seinen Rechten. Berghofen wird nur dann eine gute Zukunft haben, wenn seine Bürgerinnen und Bürger friedlich und mit gegenseitiger Achtung zusammenleben. Die Basis hierfür ist das Bekenntnis zu gemeinsamen Werten, die auf unserer Verfassung beruhen.

Wir wollen …

  • Begegnungsräume, wie Gaststätten, Begegnungsstätten und andere Treffpunkte erhalten und erweitern,
  • das Vereinsleben in Berghofen unterstützen,
  • bürgerschaftliches Engagement fördern,
  • durch aktive Nachbarschaft den Zusammenhalt, Respekt und die Solidarität in den Wohnbereichen fördern,
  • Hilfe in Belastungssituationen vermitteln,
  • selbstorganisierte Kulturprojekte fördern,
  • in Berghofen eine Plattform für Kulturschaffende bieten,
  • Kampagnen für Gesundheit und Bewegung initiieren,
  • das Bewusstsein für den nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen fördern,
  • eine Verbesserung der Nahmobilität mit dem Ziel, dass alle Bürger*innen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können,
  • eine Stärkung des Dienstleistungsgewerbes und des Einzelhandels im Nahbereich unter besonderer Berücksichtigung fair gehandelter und regionaler Erzeugnisse,
  • das Demokratieverständnis fördern und Grundwerte vermitteln,
  • uns um den Interessenausgleich zwischen den Generationen kümmern,
  • Freizeitangebote und -räume für Jugendliche schaffen,
  • das Leben im Alter in Berghofen sichern und verbessern,
  • die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ermöglichen.

Wir sind davon überzeugt, das Leben in Berghofen wird durch die Ergebnisse der Quartiersentwicklung nachhaltig an Qualität gewinnen. Unser Vorhaben wird aber nur dann gelingen, wenn sich viele Bürger*innen, Vereine, Gruppen und Institutionen einbringen, um das Projekt zu einer festen Einrichtung zu machen.

Wandmalerei bleibt erhalten – als Foto-Dokument

Beim Umbau des Steigerturms zu einem Kultur-, Bildungs- und Begegnungszentrum wird der Bereich der ehemaligen Garagen vergrößert, damit ein großer Veranstaltungsraum entsteht. Dafür muss die Wand weichen, auf der die Jungs vom Löschzug 13 damals das schöne Bild des Löschfahrzeugs LF25 aufgemalt haben.

Unter Federführung von Heinrich Pingel und Mitwirkung von Ulrich Weber und Joachim Gundlach ist auf der Grundlage eines Dias von Franz Josef Gundlach etwas entstanden, woran sich viele Feuerwehrleute und Besucher des Steigerturms gerne erinnern.

Damit das nicht verloren geht, hat „Unsere Mitte Steigerturm“ den Berghofer Fotografen Dirk Leiß ( facebook: LD-Foto, https://ld-fotografie.net/ ) engagiert, der das Gemälde professionell und ehrenamtlich abgelichtet hat. Sobald der umgebaute Steigerturm 2022 in Betrieb geht, wird das Bild in verschiedenen Varianten zur Verfügung stehen.

KunstMaskenAktion am Steigerturm

Die Berghofer Künstlerin Anette Göke hat gemeinsam mit dem Dortmunder Fotografen Dirk Leiß eine Kunst- und Spendenaktion gegen sogenannte „Querdenker“ ins Leben gerufen. Dabei geht es darum, jedem eine Stimme zu geben, der nicht auf Demonstrationen gehen möchte, sondern zuhause bleibt und Maske trägt, um andere zu schützen. Für diese Aktion wurde von Anette Göke eine 2,80 m breite und 1,50 m hohe Riesenmaske angefertigt und bemalt. Burkhard Treude und Winfried Liebig von „Unsere Mitte Steigerturm“ ließen sich vor der alten Feuerwache mit dem Plakattext „Gemeinsam zusammen“ ablichten.

Foto: Dirk Leiß
www.ld-fotografie.net

Interessierte können sich für eine Spende von fünf Euro mit der Kunstmaske und verschiedenen Slogans (u.a. „Wir tragen Masken aus Respekt“ – „Wir für Euch“ – „Dortmund gegen Quer“ – „Lieber Maske als krank“ – „Wir schaffen das nur gemeinsam“) fotografieren lassen. Anfang Januar 2021 werden die Standorte bekannt gegeben, an denen Interessierte sich mit der Großmaske abbilden lassen können. Geplant sind Stationen wie das Dortmunder U, das Hafenamt, das Lanstroper Ei, Phoenix West, das Westfalenstadion, das Schloss Bodelschwingh und die Zeche Zollern. Die Termine werden Anfang Januar in den Medien bekannt gegeben.

Auch Vereine, Ateliers, Galerien, Firmen, Schulen und andere Institutionen können sich für die Fotoaktion melden und erhalten individuelle Termine, immer zu den aktuellen Corona Bedingungen. Alle Spenden für die Fotos gehen an die Stiftung „Kinderglück“. Eine Anmeldung für die Fotoaktionen ist nur per E-Mail möglich über kunstmaskenaktion@fn.de .

Anette Göke arbeitet aktiv bei “Unsere Mitte Steigerturm” mit.

Herzliche Grüße zum Fest

Gestaltet vom Hofatelier, Kneebuschstr. 9 in Berghofen
www.hofatelier-dortmund.de

Mit dieser Karte möchten wir all denen „Dankeschön“ sagen,
die uns im letzten Jahr auf vielfältige Weise unterstützt haben.
Für das – hoffentlich bessere – neue Jahr
wünschen wir Gesundheit und Wohlergehen.

Winfried Liebig & Burkhard Treude
Unsere Mitte Steigerturm e.V.

Brandaktuell vor Weihnachten: Steigerturm NEWS 3/2020

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Der „höchste“ Weihnachtsbaum Dortmunds steht jetzt auf dem Steigerturm

Pünktlich zum 1. Advent hat „Unsere Mitte Steigerturm“ wieder einen glitzernden Baum auf dem Turm der alten Feuerwache installiert. Gespendet wurde der Baum von Gärtnermeister Dirk Scholz, dem wir hiermit ein herzliches Dankeschön sagen. Vorbereitet für das Einstielen in die von Mirko Glotz konstruierte Metallhülse am Geländer der Turmplattform wurde der Baum durch Sebastian Wandmacher (mit super scharfem Handbeil) und Burkhard Treude.

Die meiste Arbeit hatten zwei Männer vom Löschzug 13 der Freiwilligen Feuerwehr Berghofen, die den Baum mitsamt der Lichterketten oben auf dem Dach des Steigerturms befestigten: Sven Reichel (auf dem Foto links) und Andreas Kulick haben unsere Anerkennung verdient.

Wegen eines Problems mit der Stromversorgung der Schaltuhr konnte der Baum leider nicht schon am Abend des 1. Advents leuchten. Unser Mitglied Jan Krawczyk-Andreas hat uns dabei geholfen, das Problem zu lösen. Danke dafür!

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