Vorstandssitzungen von „Unsere Mitte Steigerturm“ jetzt öffentlich für Vereinsmitglieder

Um möglichst vielen Mitgliedern Einblick in die Arbeit des Vorstands zu geben und größtmögliche Transparenz herzustellen, sind seit Anfang September alle Sitzungen des Vorstands des gemeinnützigen Vereins „Unsere Mitte Steigerturm e.V.“ öffentlich. Gern können Vorschläge gemacht und Diskussionsbeiträge geleistet werden.

Die nächste Vorstandssitzung findet am Montag, dem 2. Oktober 2017 von 19.00 – 21.00 Uhr im Städt. Begegnungszentrum, Am Oldendieck 6 statt.

„Unsere Mitte Steigerturm“ will aus dem ehemaligen Gerätehaus der Feuerwehr in Berghofen ein Begegnungszentrum für ALLE machen und ist deshalb an einer möglichst großen Zahl von Mitdenkenden und Mithelfenden interessiert.

Apropos „Mithelfen“: Das bestehende tatkräftige Team von Helfern gerät angesichts der Menge der Aufgaben so langsam an seine Grenzen. Es wäre schön, wenn die Arbeit auf noch mehr Schultern verteilt werden könnte. Dann wäre sie für jeden Einzelnen leichter zu schaffen.

Benötigt wird Hilfe vor allem, um Stühle und Tische hin- und her zu transportieren, um Staub zu saugen, um den Toilettenbereich vor bzw. nach den Veranstaltungen zu reinigen, um in der Küche, am Kuchenbüffet und am Würstchen-Grill aktiv zu sein, um Geschirr abzuwaschen, um kalte Getränke auszugeben, um Wertmarken zu verkaufen …

Das Team ist altersgemischt und hat jede Menge Spaß bei der Arbeit. Auch über kleinere Handreichungen von kurzer Dauer freut sich „Unsere Mitte Steigerturm“.

Zurzeit hat der Verein 176 Mitglieder und gehört damit nach zusammen mit den großen Berghofer Sportvereinen SV Berghofen, TV Berghofen und dem Tennisclub Berghofen nach nur zweijährigem Bestehen bereits zu den größten Vereinen im Dorf. Bis Ende des Jahres 2017 sollen mindestens 200 Mitglieder gewonnen sein, denn nur eine große Zahl an Mitgliedern kann gewährleisten, dass der Betrieb des Steigerturms nach der Renovierung und Erweiterung auch nachhaltig finanziell gesichert ist.

Haus am Lohbach feiert am 8.9.2017 Jubiläum im Steigerturm

Collage: Burkhard Treude

Seit 1997 besteht das „Bethel.regional“-Wohnheim „Haus am Lohbach“ am Ende der Straße „Am Lohbach“ unterhalb des Busenbergs in Berghofen mit der Hausnummer 120.

Das Angebot des Hauses richtet sich an erwachsene Dortmunder Bürgerinnen und Bürger mit geistiger Behinderung, komplexen Mehrfachbehinderungen und sich überschneidenden Behinderungsbildern. Das Haus am Lohbach bietet den Rahmen für eine individuelle Lebensgestaltung und die Entwicklung eigener Lebensperspektiven.

Die Einrichtung bietet 24 Plätze, davon 22 Einzelzimmer.

Das Fachpersonal kommt aus pflegerischen und/oder pädagogischen Berufsfeldern. Je nach Bedarf werden weitere medizinische, psychologische und andere therapeutische
Fachkräfte hinzugezogen.

Das Unterstützungsangebot für die Bewohner im stationären Rahmen umfasst:

  • Assistenz, Förderung und Begleitung auf der Grundlage einer individuellen Hilfeplanung
  • Hilfen bei der Inanspruchnahme der medizinischen Versorgung durch niedergelassene Fachärzte und örtliche Kliniken sowie therapeutische Leistungen auf der Grundlage ärztlicher Verordnung durch örtlichen Anbieter (z. B. Krankengymnastik, Ergotherapie, Psychotherapie)

Weitere Angebote sind:

  • Tagesgestaltung im Haus
  • Tagesgestaltung außerhalb des Hauses
  • Begleitung zur Teilhabe am Arbeitsleben (z.B. in Werkstätten für Menschen mit Behinderung)
  • Begleitung von Schulbesuch/Ausbildung
  • Freizeitgestaltende Angebote im Haus
  • Freizeitgestaltende Angebote außerhalb des Hauses
  • Fahrdienst für Rollstuhlfahrer
  • Seelsorgerliche Begleitung und Begleitung zu Gottesdiensten
  • Lebenspraktisches Training (z. B. Hauswirtschaftstraining)
  • Urlaub in kleinen Gruppen
  • Hilfe beim Erhalt und Aufbau von Kontakten
  • Reittherapie
  • Kreative Projekte

„Unsere Mitte Steigerturm e.V.“ bietet als Veranstalter dem „Haus Am Lohbach“ für seine Jubiläumsfeier am 8. September 2017 den Rahmen. Das Thema „Inklusion“ ist dem gemeinnützigen Verein seit Gründung ein wichtiges Anliegen, das sich in einer regen Kooperation mit Leitung und Bewohnern der Einrichtung am Lohbach ausdrückt.