Haus am Lohbach feiert am 8.9.2017 Jubiläum im Steigerturm

Collage: Burkhard Treude

Seit 1997 besteht das „Bethel.regional“-Wohnheim „Haus am Lohbach“ am Ende der Straße „Am Lohbach“ unterhalb des Busenbergs in Berghofen mit der Hausnummer 120.

Das Angebot des Hauses richtet sich an erwachsene Dortmunder Bürgerinnen und Bürger mit geistiger Behinderung, komplexen Mehrfachbehinderungen und sich überschneidenden Behinderungsbildern. Das Haus am Lohbach bietet den Rahmen für eine individuelle Lebensgestaltung und die Entwicklung eigener Lebensperspektiven.

Die Einrichtung bietet 24 Plätze, davon 22 Einzelzimmer.

Das Fachpersonal kommt aus pflegerischen und/oder pädagogischen Berufsfeldern. Je nach Bedarf werden weitere medizinische, psychologische und andere therapeutische
Fachkräfte hinzugezogen.

Das Unterstützungsangebot für die Bewohner im stationären Rahmen umfasst:

  • Assistenz, Förderung und Begleitung auf der Grundlage einer individuellen Hilfeplanung
  • Hilfen bei der Inanspruchnahme der medizinischen Versorgung durch niedergelassene Fachärzte und örtliche Kliniken sowie therapeutische Leistungen auf der Grundlage ärztlicher Verordnung durch örtlichen Anbieter (z. B. Krankengymnastik, Ergotherapie, Psychotherapie)

Weitere Angebote sind:

  • Tagesgestaltung im Haus
  • Tagesgestaltung außerhalb des Hauses
  • Begleitung zur Teilhabe am Arbeitsleben (z.B. in Werkstätten für Menschen mit Behinderung)
  • Begleitung von Schulbesuch/Ausbildung
  • Freizeitgestaltende Angebote im Haus
  • Freizeitgestaltende Angebote außerhalb des Hauses
  • Fahrdienst für Rollstuhlfahrer
  • Seelsorgerliche Begleitung und Begleitung zu Gottesdiensten
  • Lebenspraktisches Training (z. B. Hauswirtschaftstraining)
  • Urlaub in kleinen Gruppen
  • Hilfe beim Erhalt und Aufbau von Kontakten
  • Reittherapie
  • Kreative Projekte

„Unsere Mitte Steigerturm e.V.“ bietet als Veranstalter dem „Haus Am Lohbach“ für seine Jubiläumsfeier am 8. September 2017 den Rahmen. Das Thema „Inklusion“ ist dem gemeinnützigen Verein seit Gründung ein wichtiges Anliegen, das sich in einer regen Kooperation mit Leitung und Bewohnern der Einrichtung am Lohbach ausdrückt.

Denkmaltag 2017 am Steigerturm mit Aki-Schmidt-Präsentation

Wenn auch der Berghofer Steigerturm kein klassisches Denkmal ist, das „Macht und Pracht“ der Herrschenden zum Ausdruck bringen sollte, so wird das ehemalige Feuerwehrgerätehaus mitsamt dem Steigeturm (im Volksmund wie auch im Vereinsnamen „Steigerturm“ genannt) hoffentlich zur 800-Jahr-Feier unseres Dorfes wieder „in alter Pracht“ erstehen.

Am diesjährigen Tag des offenen Denkmals wird um 11.00 Uhr die einstündige Bilddokumentation „Alfred (Aki/Ackett) Schmidt – eine Berghofer Legende“ gezeigt. Die Präsentation beschäftigt sich mit der Person und Karriere des 1935 geborenen Fußballers, der seine Kindheit und Jugend direkt am Steigerturm verbrachte und sich beim Pöhlen auf das linke Tor des Gerätehauses seine herausragende Technik aneignete.

Quelle: RuhrNachrichten vom 15.07.2017

 

Bilddokumentation über den Fußballer Aki Schmidt

„Unsere Mitte Steigerturm e.V.“ zeigt eine Bilddokumentation über den 2016 verstorbenen Fußballer Aki Schmidt aus Berghofen. Anlass ist das vom SV Berghofen veranstaltete „Aki-Schmidt-Gedächtnisturnier“ am 24. Juni 2017. Ort: Vereinsheim des SV Berghofen neben dem Sportplatz an der Berghofer Straße oberhalb der Kreuzung Schwerter Wald. Beginn: 17.00 Uhr.

Burkhard Treude (stellv. Vors. „Unsere Mitte Steigerturm“) präsentiert Fotos, Dokumente und Anekdoten u.a. aus Aki (Ackett) Schmidts Kindheit und Jugend in Berghofen zwischen 1945 und 1956. Schmidt wuchs am Steigerturm auf und erwarb auf dem Platz vor dem alten Feuerwehrgerätehaus (erbaut 1914) seine fußballtechnischen Fähigkeiten.

Schmidt war einer der erfolgreichsten Akteure des BVB, mit dem er 1963 Deutscher Meister, 1965 DFB-Pokalsieger und 1966 Europapokalsieger wurde. Insgesamt lief er für den BVB 195-mal (57 Tore) in der Oberliga West auf und hatte 81 Einsätze (19 Tore) in der Bundesliga. Zwischen 1957 und 1964 spielte er 25-mal für die Deutsche Nationalmannschaft, wo er zum Lieblingsspieler Sepp Herbergers heran reifte.